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Kreisalarmübung in Greven

 

Die Alarmübung der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Steinfurt fand am 23. Mai erstmals in Greven statt. 300 Jugendfeuerwehrmitglieder, 200 Helfer von Feuerwehr, DRK und DLRG mit ca. 60 Einsatzfahrzeugen, waren an diesem sonnigen Samstag im Herzen der Grevener City zur jährlichen Gemeinschaftsübung im Einsatz. Die Kreisalarmübung wird jedes Jahr in einer anderen Gemeinde bzw. Stadt von der örtlichen Jugendfeuerwehr vorbereitet und durchgeführt. In diesem Jahr hat tesich die JF Greven dieser Aufgabe gestellt.

Seit Januar befandet sich das Organisationsteam der JF Greven unter Leitung von Frank Muhmann, dem stellvertretenden Leiter der Grevener Jugendfeuerwehr in der Planung und Vorbereitung dieser Übung. Unterstützt wurde er dabei von den Stadtjugendfeuerwehrwarten Christian Wietkamp und Christian Petring, sowie dem Stadtbrandinspektor und Leiter der Feuer- und Rettungswache Josef Hardes. „Jugendfeuerwehren – an die Ems“ in Anlehnung an den Slogan von Greven-Marketing wurde die Übung mit zwei großen Einsatzabschnitten durchgeführt.

Angenommenes Szenario: „Nach der Kollision zweier Heißluftballone über dem Grevener Hallenbad geraten diese in Brand. Ein Ballon kann in Innenhof des Hallenbades notlanden, der zweite fährt erst weiter und stürzt dann brennend auf das Dach der Färberei der Firma Biederlack. An beiden Stellen kommt es zu einer Brandausbreitung.“ Neben der simulierten Brandbekämpfung nach dem angeblichen Absturz eines Heißluftballons auf das Hallenbad stand hier die Menschenrettung im Vordergrund. 20 Notfall-Darsteller des DRK galt es aus den Umkleidebereich zu retten und einer Einsatzeinheit des DRK zur medizinischen Versorgung zuzuführen. Dazu wurde vom DRK eine Verletzten-Sammelstelle auf der Wiese am Hallenbad-Parkplatz eingerichtet. 30 Einsatzkräfte des DRK kamen hier zum Einsatz.

Der Nachwuchs der Feuerwehren konnte so sein Können unter Beweis stellen und Herr der Lage werden. Mit Blaulicht und Martinshorn wurden um 14:30 Uhr die Einsatzfahrzeuge aus vier nahen „Bereitstellungsräumen“ im Stadtgebiet zur Übung angerückt. Intensive Vorgespräche mit der Grevener Bäder GmbH, Biederlack und den örtlichen Ordnungsbehörden hatten hierzu im Vorhinein stattgefunden. Vor Ort ließ sich der neue Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Klose bereits in die Übung einweihen. Für den interessierten Bürger oder die interessierte Bürgerin bot sich eine „hautnahe“ Übung, die vom Emsdeich und der Fußgängerbrücke beobachtet werden konnte.

Neben 21 Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Steinfurt wurde die Grevener Feuerwehr-Nachwuchsabteilung durch ihre „Partner-Jugendfeuerwehr aus dem hessischen Seeheim an der Bergstraße“ unterstützt. Auch die neu gegründete JF Ladbergen war vor Ort und beobachte das Treiben der anderen „altgedienten Jugendfeuerwehren“.

Für die Löschwasserversorgung der beiden Einsatzstellen auf beiden Seiten der Ems war eine „zentrale Wasser-Entnahmestelle“ an der Ems von der Übungsleitung geplant worden. Von hier sollten „Einsatzabschnitte“ Hallenbad und Biederlack mit Löschwasser versorgt werden. Aber trotz aller Vorplanung trafen hier die LF mit Verzögerungen ein. Drei von vier Pumpen (teils aus alten KAT-Beständen) liefen nicht rund oder gar nicht, was den Übungsablauf ein wenig durcheinander warf. „Leider konnten wir das geplante Szenario mit 21 CM-Rohren wegen der knappen Löschwasser-Versorgung am Hallenbad nicht einhalten und nicht alle JF-Mitglieder kamen am Strahlrohr zum Einsatz.“, bedauert Übungsleiter Frank Muhmann abschließend die Übung. „Schade – das der Spaßfaktor nicht für alle gereicht hat…“



Dank an dieser Stelle alle Helfer der FF Greven und dem Team vom RUD des DRK für die Unterstützung. Ein besonder Dank auch an das Team der DLRG die, die Wasserrettung am der Wasserentnahmestelle Ems sichergestellt haben!!!

Bericht:

(Feuerwehr Greven)